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Erstmals in Deutschland:

1 Woche Stressprävention mit Wirksamkeitsnachweis!

 

 

Vieles wird unter dem Begriff Stress- und Burnoutprävention angeboten, häufig mangelt es jedoch an Nachweisen für die Wirksamkeit. Vorliegende Studie ist Pionierarbeit für die bayerischen Kurorte und Ausgangspunkt für weitere wissenschaftliche Arbeiten und gezielte Vorsorge.”

Prof. Dr. Dr. Angela Schuh, Akademische Direktorin am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung (IBE) der Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Studienbelegte Langzeitwirkung: Signifikant niedrigeres Stressempfinden noch nach 6 Monaten!

Die Evaluation des entwickelten Stress-Präventionsprogramms wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege als Modellprojekt unterstützt. Eine Studie1,2 der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München belegt:

  • Signifikant reduzierte chronische Stressbelastung noch 6 Monate danach!
  • Nachhaltig gesteigertes Wohlbefinden noch nach 6 Monaten!
  • Überlegene und nachhaltigere Wirksamkeit im Vergleich zu “normalem” Urlaubsaufenthalt! (Wirkung des Urlaubs nimmt kontinuierlich wieder ab, Wirkung der Präventionswoche bleibt auch nach 6 Monaten stabil!)
Studei

 

Ziel: Ausweg aus dem Stresskreislauf – rechtzeitig und nachhaltig

Mehr als Urlaub! Wie die Studie der LMU zeigt, kann eine einzige gezielte und geführte Woche Auszeit tatsächlich neue Weichen stellen und den Anstoß  für eine Minderung der Stressbelastung und ein erhöhtes Wohlbefinden geben.  Fazit: Auch “normaler” Urlaub zeigt Wirkung, allerdings nur kurzfristig, während die Teilnehmer der DurchatemZeit noch nach 6 Monaten eine geringere Stressbelastung erleben.

 

DurchatemZeit: Präventionsprogramm zeigt Effekte für ein halbes Jahr

Die dreiarmige randomisierte, kontrollierte Interventionsstudie untersuchte 96 Erwachsene mit erhöhter chronischer Stressbelastung. Die Teilnehmer der Interventionsgruppe (A) hielten sich 7 Tage in Bad Reichenhall auf und durchliefen das Präventionsprogramm. Teilnehmer der Kontrollgruppe B hielten sich zeitgleich am selben Kurort auf, hatten jedoch die Zeit zur freien Verfügung und nahmen an keinem Programm teil. Kontrollgruppe C blieb zuhause in gewohnter Umgebung.  Gemessen wurden das subjektive Belastungs- und Stresserleben, chronischer Stress wie auch das persönliche Wohlbefinden erfasst anhand mehrerer standardisierter internationaler Fragebögen (Trierer Inventar zum chronischen Stress - TICS, Perceived Stress Questionnaire - PSQ, WHO-5 Wellbeing Index, zudem wurde der morgendliche Cortisolspiegel im Speichel zweimalig gemessen). Im Vergleich zu den Daheimgebliebenen wiesen die Teilnehmer des Präventionsprogramms nach 1 bzw. 6-Monaten  ein signifikant geringeres Ausmaß an Stresserleben auf (s. Grafik oben).

 

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